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Ein `!Electrostatic Protected Area`! (elektrostatisch geschützter Bereich, kurz EPA) oder ein `!ESD-Arbeitsplatz`! ist ein Bereich, in welchem `F33f`_`[elektrostatische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektrostatik]`_`f Aufladungen, die häufig durch `F33f`_`[Reibungselektrizität`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reibungselektrizität]`_`f entstehen, durch antistatische Ausrüstung verhindert werden. Entsprechend der aktuellen ESD-Normen werden für ESD-Schutzzonen die maximal zulässigen elektrostatischen Aufladungen entsprechend dem `F33f`_`[Human-Body-Modell`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=ESD-Simulationsmodelle]`_`f mit 100 V angegeben. Dies dient dem Schutz vor `F33f`_`[elektrostatischer Entladung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektrostatische_Entladung]`_`f (`F33f`_`[englisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Englische_Sprache]`_`f Electro-Static Discharge, ESD), die empfindliche elektronische Bauteile schädigen oder zerstören kann.

Elektrostatisch geschützte Bereiche und ESD-Einzelarbeitsplätze sind fast in der gesamten Elektronik- und Halbleiterfertigung erforderlich.

Man verwendet ableitfähige Bodenbeläge, Tischbeläge, Werkzeuggriffe, Verpackungsmaterial und Kleidung. Der menschliche Körper wird an ESD-Arbeitsplätzen mit einem Erdungsband am Handgelenk auf Erdpotential gehalten. Das Erdungsband gewährleistet eine definierte ableitfähige Verbindung zur Erde, typischerweise über einen `F33f`_`[elektrischen Widerstand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Widerstand_(Bauelement)]`_`f von einem `F33f`_`[Megaohm`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ohm]`_`f.

Bei Materialien unterscheidet man zwischen `*elektrostatisch dissipativen`* (ableitende) und `*elektrostatisch konduktiven`* (leitende) Materialien. Erstere besitzen lediglich Zusatzbestandteile, die deren elektrische Leitfähigkeit gegenüber Isolierstoffen leicht erhöhen. Man verhindert damit elektrostatische Aufladung, sichert jedoch zugleich, dass gegenüber diesen stattfindende `F33f`_`[elektrostatische Entladungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektrostatische_Entladung]`_`f nur mit geringer Stromstärke möglich sind.

Elektrostatisch konduktive Materialien besitzen dagegen durch Einarbeiten metallischer Fäden, durch `F33f`_`[Graphitbahnen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Graphit]`_`f oder -Partikel, Graphit- oder Metallschichten eine hohe elektrische Leitfähigkeit.

Elektrostatische Ladungen und deren Feldstärke an Maschinen und Ausrüstungen können mit einem `F33f`_`[Feldmeter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektrofeldmeter]`_`f ermittelt werden.

>>Literatur

• DIN EN 61340-5-1 `*Elektrostatik – Teil 5-1: Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene – Allgemeine Anforderungen (IEC 61340-5-1)`*
• DIN EN 61340-5-1 Beiblatt 1 `*Elektrostatik – Teil 5-1: Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene – Benutzerhandbuch`*
• Hartmut Berndt: Elektrostatik – VDE-Schriftenreihe Normen verständlich. 3. Auflage. VDE Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-8007-3049-0.

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